Umgehungen – Das Problem der Stimme im Autismus

15. Juli 2016 von andrea

Roman Widholm

Umgehungen – Das Problem der Stimme im Autismus

Mein Beitrag wird auf die Formen des Oralen im Autismus eingehen und diese im Bezug zur Stimme ausarbeiten. Hierzu werde ich die unterschiedlichen Ausprägungen des Oralen im Kanner & Asperger Autismus darstellen und die psychoanalytischen Erklärungsmodelle (Bettelheim, Tustin, Lacan) rekapitulieren. Im Weiteren stelle ich dar, wie die psychoanalytische Klinik der Gegenwart mit Patienten aus dem Autismusspektrum arbeitet (insbesondere in Frankreich, Belgien und Spanien) und welche Maßgabe hierzu daraus erwächst, die Partialobjektebene des Oralen nicht aus dem Blick zu verlieren. Schließlich möchte ich mich daran wagen, anhand des Oralen einen Vergleich zwischen der Klinik des Autismus und der Struktur der Perversion zu ziehen.

Eine überarbeitete Fassung dieses Vortrags findet sich in Elisabeth Skale, Sabine Schlüter, Ulrike Kadi (Hg.): Lust. Verschlingen. Alles Sigmund-Freud-Vorlesungen 2015. Wien: Mandelbaumverlag 2016.

Die Sigmund Freud Vorlesungen sind eine Veranstaltung der Wiener Psychoanalytischen Akademie.

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