Wittgenstein im Buchdruck. Michael Nedo spricht über seine "Wiener Ausgabe" des Nachlasses

12. Februar 2015 von hh

In einer Münchner Tagung im Sommer 2014 (http://wastwiki.cis.uni-muenchen.de/wiki/Scholarship/wittscholar2014/Programm_und_Protokollentw%C3%BCrfe) beschreibt Michael Nedo die Prinzipien seines Editionsprojektes einer gedruckten Ausgabe des Wittgensteinschen Nachlasses (http://www.springer.com/series/3096). Er argumentiert, dass sich ihr Design aus dem Respekt gegenüber den vorgelegten Texten herleiten lässt und dass die digitale Erfassung dieses Bestandes der Beschäftigung mit Wittgensteins Denken in mehrfacher Weise hinderlich ist.

Der Vortrag, das muss eigens erwähnt werden, ist ein Beweis für die körperlichen Ausdauer Michael Nedos, der in eine der berüchtigten italienischen Streikwellen geriet und 36 Stunden schlaflos auf dem Weg von Rom nach München verbrachte. Die Porträtzeichnung Wittgensteins stammt von Adib Soltani, einem iranischen Philosophen (2002).

Gesendet am 11.2.2015

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