Ulrike Manz über Bioethik-Unterricht in der Schule

11. November 2009 von Thomas Huebel, Ulrike Manz

Die Sendung gibt einen Vortrag wieder, den Ulrike Manz am 19. März 2009 am "Institut für Wissenschaft und Kunst" (IWK) gehalten hat. Der Vortrag trägt den Titel: 'Letztlich muss doch jeder selbst entscheiden.' Zur Bedeutung des subjektiven Moments im Umgang mit bioethischen Fragestellungen in der Schule".

Die Integration biotechnologischer Wissensbestände in den schulischen Unterricht stellt die Institution Schule vor neue Herausforderungen. Wissensbestände als Gegenstand schulischen Handelns können nun nicht mehr als unstrittig und gegeben vorausgesetzt werden, sondern müssen in der schulischen Interaktion, im schulischen Handeln, gedeutet und bearbeitet werden. Dabei gewinnt für die Lehrenden in der Gestaltung ihres Unterrichts das Moment des Subjektiven erheblich an Bedeutung. Auf der Basis einer aktuellen Studie wird gezeigt, wie genau dieses im Unterricht zum Tragen kommt, welche Begründungen seitens der Lehrkräfte hierfür angeführt werden sowie welche unterschiedlichen Subjektkonzeptionen hier sichtbar werden.

Ulrike Manz ist Soziologin, seit 2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Frauen- und Geschlechterforschung, Körpersoziologie, Wissenssoziologie und Biopolitik.

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