Stefanie Samida: „Wir Europäer sind Asiaten“: Über Komplexität und Simplizität DNA-gestützter Vergangenheitsforschung

6. Februar 2020 von Charlotte Annerl

Aufsehen erregende Überschriften wie "Wie viel Germane steckt in uns?“ oder „Alle Europäer haben einen Migrationshintergrund“ zeigen die steigende Beachtung, die die Anwendung der Molekulargenetik innerhalb der ur- und frühgeschichtlichen Forschung in der Öffentlichkeit findet. Diese Aufmerksamkeit verweist aber auch auf den Trend, dass sich die Archäologie zunehmend naturwissenschaftlicher Verfahren bedient. Die im Schnittfeld von Kultur- und Naturwissenschaften zu verortende DNA-gestützte Vergangenheitsforschung bietet zwar, so Stefanie Samida, innerhalb der Archäologie völlig neue Zugänge, aber nur scheinbar eindeutige Aussagen zur menschlichen Vergangenheit.

Der Vortrag fand am 25. November 2019 am IFK, dem internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften in Wien statt.

Gesendet am 4.2.2020

474 Aufrufe
49 Gefällt mir 50 Abneigung
0 Kommentare

Kommentare

Noch wurden keine Kommenare geschrieben.

Schreiben Sie einen Kommentar

Kategorien

Annerl, Vorträge, Φ Brocken

Anzeige aller Kennzeichen

Tags

Das hat keine Kennzeichen zugeordnet.

Feeds:
MediaCore Video Plattform
Mission Team Contribute Impressum