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Ändert die Wissenschaft immer wieder ihre Meinung?

30. Juni 2011 von Ludwig Fahrbach

Der wissenschaftliche Realismus ist die These, dass wir vom empirischen Erfolg einer wissenschaftlichen Theorie auf ihre annähernde Wahrheit schließen dürfen. Dieser Schluss ist durch die pessimistische Meta-Induktion bedroht, wonach es in der Wissenschaftsgeschichte viele Theorien gibt, die zunächst empirisch erfolgreich waren, später jedoch widerlegt wurden. Ich verteidige den wissenschaftlichen Realismus gegen die pessimistische Meta-Induktion. Hierfür zeige ich, dass alle unsere gegenwärtig besten Theorien einen weit höheren Erfolg genießen als alle widerlegten Theorien.

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