Mimikry. Oder: Die Biologie des nicht-euklidischen Raums

13. September 2008 von Peter Berz

Seit den Studien des Biologen Henry Walter Bates bezeichnet man mit dem Terminus Mimikry die Eigenart bestimmter Spezies, Merkmale anderer Arten zu imitieren. Einige Tier- und Pflanzenarten täuschen das Erscheinungsbild einer anderen Art vor, indem sie deren Ästhetik und Verhalten kopieren. Andere, wie das Chamäleon oder das Lebende Blatt, verschmelzen mit dem Hintergrund bzw. mit ihrer Umgebung und werden so unsichtbar – sie betreiben Mimese. Die Lebewesen scheinen ihr Beobachtet-Werden mit einzukalkulieren, Ähnlichkeit schreibt sich in die Körper ein. Im Vortrag soll anhand der Mimikry versucht werden, die Konturen einer anderen Biologie zu umreißen.

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