Über das Radfahren und das Laufen. Im Gespräch mit Wolfgang Treitler

Die Philosophische Audiothek
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Über das Radfahren und das Laufen. Im Gespräch mit Wolfgang Treitler
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Es gibt ja wenig, worüber sich nichts philosophisch Maßgebliches sagen lässt. Aber über das Fahrradfahren und das Laufen zu sprechen ist eigentlich schon fast Pflicht. Denn es ist mehr, als bloß das Beweglichhalten des durch langes Sitzen geschundenen akademischen Körpers. Und definitiv auch mehr als was man verniedlichend ein Hobby nennt. – So zumindest die Arbeitshypothese, mit der ich, die Läuferin, mich ins Gespräch mit Wolfgang Treitler, Fundamentaltheologie und Radfahrer, begeben habe. Aber was ist es denn dann?

Literaturhinweise:

Wer Wolfgang Treitlers Denken näher kennenlernen will, behelfe sich mit: Wolfang Treitler, Vierzig Jahre Theologie – Auszug in die Wüste. Erinnerungen und Reflexionen, Perchtoldsdorf: AchÍnoam 2024.

Ein sehr schönes Band zum Radfahren hat Mairisch aus dem Englischen übersetzt: Jesús Ilundáin-Agurruza/Michael W. Austin/Peter Reichenbach (Hg.): Die Philosophie des Radfahrens. Hamburg: Mairisch 2013.

Das von mir erwähnte Buch von Haruki Murakami heißt: What I Talk About When I Talk About Running. A Memoir, Übers. v. Philip Gabriel, New York: Vintage 2009.

Hinweise zur Merkaba-Mystik finden sich zum Beispiel bei Gershom Scholem, Die jüdische Mystik in ihren Hauptströmungen, Berlin: Suhrkamp 1980, S. 47ff.

Eine wunderschöne Lobrede auf den Spaziergang und seine Annehmlichkeiten, für alle die, die dem Radfahren und Laufen nichts abgewinnen können, findet sich bei Robert Walser: Der Spaziergang, Sämtliche Werke in Einzelausgaben. Fünfter Band. Zürich/Frankfurt am Main: Suhrkamp 1985, S. 50-51.

Musik:

Felix Mendelssohn ǀ Sings Without Words, Book VI Opus 67: No 2 in F-Sharp Minor ǀ naïve classique ǀ Bertrand Chamayou ǀ 2:00

Maurice, Robbin & Barry Gibb ǀ I Started A Joke ǀ Vertigo Berlin ǀ Element of Crime ǀ 3:52